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Treffpunkt Malawi bedankt sich für Spenden

20-02-2016 16:03 von Fabian Grüter

Neue Mitglieder willkommen

Riesenbeck. Auf einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte blickten die Mitglieder des Treffpunkt Malawi e. V. bei ihrer Mitgliederversammlung im Kolpinghaus zurück: Das Ausbildungszentrum in Ekwendeni wurde 2015 feierlich eingeweiht und sechs Mitglieder des Treffpunkt Malawi sowie die Freiwilligendienstleistende waren vor Ort. „Gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Vorstand des Ausbildungszentrums St. Michael’s dürfen wir stolz auf das Ergebnis sein“, ist Vorsitzender Thomas Schiemann begeistert. „Als nächstes sollen weitere Berufszweige für beispielsweise Maurer und Elektriker sowie Weiterbildungskurse angeboten werden“, blickt er gespannt in die Zukunft.

 

Nachdem Volker Greulich, Afrikareferent beim Internationalen Kolpingwerk Köln, in Malawi war und eine neue Kolpingsfamilie ihre Arbeit aufgenommen hat, ist nun am 11.2. ein Treffen mit ihm geplant, um die aktuellen Entwicklungen zu erörtern.

 

Auch die eigene Entwicklung des Vereins ist den Mitgliedern ein wichtiges Anliegen. Deshalb sind neue Gesichter mit neuen Ideen stets willkommen. Rendel Werthmöller schied aus dem Vorstand aus und wurde nun zur Kassenprüferin gewählt. Dafür gehören jetzt August Helmig und Lukas Schablitzki als neue Beisitzer dem Vorstand an. Während August Helmig bereits mehrmals in Malawi war und den Verein schon in der Vergangenheit tatkräftig unterstützt hat, war Lukas Schablitzki aus dem niedersächsischen Quakenbrück ein echter Neuzugang: Spontan sagte er in der Mitgliederversammlung seine Mitarbeit im Vorstand zu: „Die Arbeit des Vereins hat mich beeindruckt und das möchte ich schwerpunktmäßig auch in meinem Heimatort bekannter machen“. „So entsteht  eine enge Vernetzung nicht nur von Deutschland nach Malawi, sondern auch zwischen mehreren Orten in Deutschland, die sich für die Menschen in Malawi stark machen“,  freut sich Thomas Schmiemann, der als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt wurde. Wiedergewählt wurden außerdem Sandra Wilde (stellvertretende Vorsitzende), Rainer Hackenfort (Kassierer), Jürgen Keuter (Schriftführer) und die Beisitzer Martin Kitten, Oliver Werthmöller, Katharina und Margret Feldmann, Fabian Grüter, Maria und Hermann Determeyer sowie Jutta und Christoph Menker. Um neben Beruf und Familie noch genügend Zeit für die Vereinsarbeit zu haben, entschied die Versammlung, die Vorstandsarbeit zu straffen und die Anzahl der Sitzungen zu verringern. Dies soll auch neuen Mitgliedern den Einstieg in die Vorstandsarbeit erleichtern.

 

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Treffpunkt-Vorsitzender Thomas Schmiemann verabschiedete Rendel Werthmöller nach vielen Jahren aktiver Mitarbeit aus dem Vorstand.

 

Eine wichtige Basis für die Vereinsarbeit sind die Spenden. Dafür bedankt sich der Treffpunkt Malawi e. V. auch im Namen der malawischen Projektpartner sehr herzlich. Der ausführliche Kassenbericht von Rainer Hackenfort zeigte transparent auf, in welcher Höhe bislang die jeweiligen Projekte unterstützt wurden. Besonders durch die Sternsingeraktionen können – wie auch in diesem Jahr wieder – die von Schwester Beatrice in Karonga betreuten AIDS-Waisen mit mehr Zuversicht nach vorne blicken. Eine Spende der ARAG SE bildete ebenfalls eine wichtige finanzielle Grundlage. Großes Engagement steckt darüber hinaus in den Verkaufserlösen, die beispielsweise auf Weihnachtsmärkten  erzielt wurden. Dort fanden in dem Ausbildungszentrum in Ekwendeni genähte Taschen und von Erika Norda gestrickte Socken ihre Käufer. Diese Erlöse und Spenden kommen direkt den Menschen in Malawi zugute, denn die Verwaltungskosten des Vereins werden durch die Mitgliedsbeiträge und extra für diesen Zweck getätigte Spenden getragen.

 

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Der Vorstand des Treffpunkt Malawi e. V. freut sich über ein ereignisreiches Jahr 2015: hintere Reihe v. l.: August Helmig, Hermann und Maria Determeyer, Katharina Feldmann, Lukas Schablitzki, Jürgen Keuter, Oliver Werthmöller, Rainer Hackenfort, Martin Kitten, Thomas Schmiemann; vordere Reihe v. l.: Sandra Wilde, Fabian Grüter, Jutta Menker, Margret Feldmann und Christoph Menker

 

In seinem Jahresrückblick machte Thomas Schmiemann deutlich, dass eine gute Netzwerkarbeit wichtig ist. Ein Ankerpunkt hierfür ist die Mitgliedschaft in der Deutsch-Malawischen Gesellschaft mit Sitz in Berlin. Auch der Austausch bei einem Treffen bei den Weissen Vätern in Hörstel mit Ehrenamtlichen aus Kaunitz, wo Pater Josef Dresselhaus wirkte, bereicherte das Jahresprogramm. Außer durch den Besuch zur Einweihungsfeier in Ekwendeni war im Jahr 2015 wieder einmal für einen engen Kontakt zwischen Malawi und Deutschland gesorgt: Stuart Sumphi vom Ausbildungszentrum Ekwendeni war hier zu Gast und Freiwilligendienstleistende, die jeweils für ein Jahr in Malawi sind, und Katharina Feldmann, die mehrmals in Malawi war, hatten interessante Informationen im Gepäck.

 

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