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Ende April Einweihung des Ausbildungszentrums in Ekwendeni

22-02-2015 17:55 von Fabian Grüter

Dank an alle Spender

„Wer Mut zeigt, macht Mut!“ – unter dieses Adolph-Kolping-Zitat stellte Thomas Schmiemann, Vorsitzender des Treffpunkt Malawi e. V., seinen Jahresrückblick und den Ausblick auf das Jahr 2015 bei der Mitgliederversammlung. Denn die Entscheidung, ein eigenes Gebäude für das St. Michael‘s Skills Development Centre zu errichten, ist ein mutiger Schritt in die Zukunft – sowohl für die Menschen in Ekwendeni als auch hier. Mit viel Eigenarbeit und finanzieller Unterstützung des Treffpunkt Malawi haben es die Verantwortlichen in Ekwendeni geschafft, dass bald die Einweihung des Gebäudes gefeiert werden kann. Zu diesem besonderen Ereignis werden Ende April auch Mitglieder des Vereins nach Afrika reisen. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern, denn ohne die Spenden gäbe es auch keine Einweihung“, betonte Thomas Schmiemann.

 

tl_files/tpm/images/News_2015-02-22_01.jpgDer Vorsitzende des Bau-Komitees, Stuart Sumphi, freut sich über den guten Fortschritt beim Bau des Ausbildungszentrums in Ekwendeni.

 

Neben vielen Einzelspenden konnte Kassierer Rainer Hackenfort (Holtwick) Erlöse aus der Sternsingeraktion, den Aufführungen der Kolping-Theater-Gruppe und von Gospel & More verbuchen. Die Spenden der Mitarbeiter des Versicherungsunternehmens ARAG SE sowie der Verkauf von selbst gestrickten Socken durch Erika Norda und der im Ausbildungszentrum genähten Taschen führten ebenfalls zu einem Plus in der Vereinskasse. Durch den Kassenbericht wurde zudem deutlich, dass die Verwaltungskosten des Vereins komplett aus den Mitgliedsbeiträgen getragen werden.

 

Zur neuen Kassenprüferin für die nächsten zwei Jahre wählte die Mitgliederversammlung Kathrin Bäumer. Nachdem sie ihre Beisitzerfunktion schweren Herzens aus familiären Gründen aufgegeben hatte, war sie gerne bereit, die Wahl zur Kassenprüferin anzunehmen. Für ihre langjährige Mitarbeit – vor allem auch bei der Vorbereitung der Vorstandswochenenden – dankte ihr Vorsitzender Thomas Schmiemann mit einem Buchpräsent.

 

Der enge Kontakt zwischen Malawi und Deutschland ist zurzeit durch den Einsatz von Johanna Deters (Münster), die für ein Jahr als Freiwillige in Ekwendeni ist, sowie durch die Reisen von Katharina Feldmann (Riesenbeck und Mainz) gesichert. Johanna Deters gibt zurzeit im Ausbildungszentrum schwerpunktmäßig Computerkurse und Englischunterricht. Wie dort eine gute und langfristig kostengünstige Internetverbindung sichergestellt werden kann, darüber wird der Treffpunkt Malawi in seiner nächsten Vorstandsrunde beraten.

 

Katharina Feldmann wird ab Februar für neun Monate nach Malawi aufbrechen, um bei der KfW-Entwicklungsbank und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Praktika zu absolvieren. Zeit für Aufenthalte in Ekwendeni und die Eröffnungsfeier plant sie dabei selbstverständlich fest ein.

 

tl_files/tpm/images/News_2015-02-22_02.jpgDie Mitglieder des Treffpunkt Malawi blickten bei ihrer Mitgliederversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück. V. l.: Thomas Schmiemann, Sandra Wilde, Rainer Hackenfort, Maria und Hermann Determeyer, Malte-Simon Kitten, Jürgen Keuter, Margret Feldmann, Jutta Menker, Katharina Feldmann, Fabian Grüter, Martin Kitten und Christoph Menker

 

Eine traurige Nachricht gab es bei der Mitgliederversammlung im Kolping-Haus dennoch: Bischof Zuza, der im vergangenen Herbst durch seine Unterschrift die Grundstücksverhandlungen für das Ausbildungszentrum zum Abschluss gebracht hatte, kam im Januar bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Als Präsident der Katholischen Bischofskonferenz von Malawi war Bischof Zuza zuletzt durch regierungskritische Äußerungen verstärkt überregional bekannt geworden. „Seit 20 Jahren kannte ich ihn und war sogar 1995 bei seiner Bischofsweihe in Malawi dabei. Ein Besuch an seinem Bischofssitz in Mzuzu gehörte für uns auf den Reisen immer dazu“, ist Thomas Schmiemann auch persönlich betroffen. „Wir haben eine geschätzte Persönlichkeit mit einem stets offenen Ohr für unsere Anliegen verloren.“

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