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Mitglieder des Treffpunkt Malawi in Berlin

03-11-2013 16:00 von Fabian Grüter

Netzwerk der Deutsch-Malawischen Gesellschaft trägt

Berlin/Riesenbeck. Nicht nur Afrika ist ein regelmäßiges Ziel der Mitglieder des Treffpunkt Malawi, sondern auch Berlin ist jährlich eine Reise wert. Schon zum fünften Mal kamen Vertreter nach Berlin, um bei der Mitgliederversammlung der Deutsch-Malawischen Gesellschaft (DMaG) Kontakte zu vertiefen und Aktivitäten zu vernetzen.

 

„Als Gründungsmitglieder der Gesellschaft war es uns von Anfang an ein besonderes Anliegen, von den Erfahrungen anderer Vereine, die sich für Malawi engagieren, zu lernen und auch unsere Kenntnisse weiterzugeben“, erklärt Rainer Hackenfort vom Treffpunkt Malawi. Welche Vorteile die Kontakte bringen, zeigte sich auch beim letzten Besuch der Vorsitzenden der DMaG in Ekwendeni, wo der Treffpunkt Malawi ein Ausbildungsprojekt unterstützt. So war die Vorsitzende Christiane Bertels-Heering beeindruckt von dem bislang Erreichten und gab in Gesprächen mit den Projektverantwortlichen zugleich Denkanstöße für Änderungen. Zum Beispiel könnte die Auswahl der Auszubildenden nicht nur nach dem Kriterium erfolgen, besonders bedürftig zu sein, sondern dass auch außergewöhnlich Begabte zum Tischler oder zur Schneiderin ausgebildet werden. Dies hätte den Vorteil, dass sich Starke und Schwache gegenseitig helfen und das Projekt schneller auf eigenständigen Beinen stehen könnte.

 

tl_files/tpm/images/News_2013-11-03_01.jpgDie Vorsitzende der DMaG, Christiane Bertels-Heering (M.), besuchte das Ausbildungszentrum in Ekwendeni. Manager Cosmas Banda (l.) und der ehrenamtlichen Vorsitzenden Mathews Phiri (r.) freuen sich über den von Jugendlichen selbst hergestellten Bilderrahmen mit einem Foto der Mitglieder vom Treffpunkt Malawi.

 

Zu einem guten Netzwerk zählen außerdem die politischen Kontakte, die die DMaG pflegt. Traditionell wird deshalb der Botschafter der Republik Malawi zu den Mitgliederversammlungen eingeladen. Für den bisherigen Botschafter, Prof. Dr. Isaac Lamba, war dies nun das letzte Zusammentreffen, bevor er wieder nach Malawi abberufen wird. Seit Gründung der DMaG im Jahr 2009 war er als Redner beliebt, weil er mit diplomatischem Geschick Einblicke in die aktuellen Entwicklungen seines Heimatlandes gab. Welchen Stellenwert die DMaG und ihre Mitglieder beim malawischen Staat genießen, verdeutlicht die Ernennung des zweiten Vorsitzenden der Gesellschaft zum Honorarkonsul der Republik Malawi. Der Politikwissenschaftler Dr. Heiko Meinhard ist eine anerkannte Persönlichkeit und war bereits vielfach als Wahlbeobachter in Malawi und zahlreichen anderen Staaten unterwegs.

 

Ein weiteres Vorstandsmitglied ist in leitender Funktion für eine Servicestelle tätig, die den Weg zu Fördertöpfen ebnet. Diesen kurzen Draht könnte der Treffpunkt Malawi zum Beispiel nutzen, um den Gebäudebau des Ausbildungszentrums in Ekwendeni zu unterstützen.

 

tl_files/tpm/images/News_2013-11-03_02.jpgAuf der Mitgliederversammlung der DMaG in Berlin verabschiedete sich der Botschafter der Republik Malawi, Prof. Dr. Isaac Lamba, von den DMaG-Vorsitzenden Dr. Heiko Meinhardt (l.) und Christiane Bertels-Heering (m.), sowie von den Treffpunkt-Malawi-Mitgliedern Jürgen Keuter (r.) und Rainer Hackenfort (2. v. r.).

 

Treffpunkt-Schriftführer Jürgen Keuter und Kassierer Rainer Hackenfort trafen in Berlin Vertreterinnen des  Eine-Welt-Teams aus Kaunitz, dem Heimatort des verstorbenen Afrikamissionars Pater Josef Dresselhaus. „Bei eigenen Veranstaltungen haben wir uns schon öfter eingeladen und besucht. Weil die Gruppe jetzt Mitglied in der DMaG geworden ist, können wir die freundschaftlichen Bande auf dieser neuen Plattform vertiefen“, freut sich Jürgen Keuter.

 

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www. d-ma-g.de

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