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Reisetipp von Rendel & Oliver

Wenn  man auf einer Reise im nördlichen Malawi unterwegs ist und ein paar Tage Entspannung am Malawisee sucht, ist dies unser Tipp als Unterkunft:

tl_files/tpm/images/Niyalalodge.jpgBlick vom Malawisee auf die Nyaja Lodge in Nkatha Bay


Nhakata Bay ist eine kleine Hafenstadt circa 50 Kilometer von Mzuzu entfernt. Dort gibt es zwei Strände. Einer davon ist der Chikale Strand. An diesem Strand am südlichen Ende liegt die wunderschöne Njaya Lodge.

Aufgebaut von einem englischen Paar im Jahr 1992 liegt diese Lodge wunderbar gelegen auf einem ehemaligen Cassava Feld direkt am Malawi See.Es gibt mehrere Gründe warum wir diese Lodge absolut empfehlen können:

Zum einen die Unterkunft an sich. Die Lage ist absolut traumhaft und der Strand sehr schön. Man kann einfache Bambushütten oder etwas robustere Steinhäuser als Unterkunft wählen. Immer sind diese sauber, gepflegt und liebevoll eingerichtet. Preislich liegen die Unterkünfte bei ca. 10 bis 20 US-Dollar pro Person und Nacht. Das zugehörige Restaurant liegt etwas oberhalb und bietet einen tollen Blick über den Malawisee.Das Personal ist unglaublich freundlich und hilfsbereit, so dass wir uns bei unserem Aufenthalt absolut wohl gefühlt haben.

Ein weiterer Punkt warum wir die Lodge empfehlen können, ist die nachhaltige Organisation derselben. 80 Prozent der Mitarbeiter kommen direkt aus dem lokalen Umfeld von Nhakata Bay. Es wird eine familiäre Atmosphäre verfolgt in der jeder Mitarbeiter zählt und ernst genommen wird. Darüber hinaus unterstützt die Njaya Lodge die kleine lokale Organisation „Bwelero Young Voices“.Diese unterstützt Weisenkinder, klärt über HIV/ Aids auf und leistet  Gemeinwesenarbeit.

Also im wahrsten Sinne eine Unterkunft die verantwortungsvollen Tourismus pflegt und darüber hinaus alles zu bieten hat was man sich als Tourist und Urlauber zur Entspannung wünscht.

Der Ort selber hat einige Märkte zu bieten, wo man Souvenirs und handwerkliche Arbeiten erwerben kann. Es gibt eine Tauchbasis, um die eindrucksvolle Unterwasserwelt des Malawisees zu entdecken. Man kann sich Kajaks ausleihen oder per Pferd die Gegend erkunden.

Zusätzlich wird der Ort von der Fähre Illala angesteuert, welche den Malawisee durchquert. Eine Fahrt mit derselben soll ein tolles Erlebnis an sich sein.

Für weitere Informationen empfehlen wir die Internetseiten der Njaya Lodge unter:

www.njayalodge.com

 

 

Martina & Thomas 2007

Nach zwei Nächten in Karonga geht es in die Berge nach Chitipa auf einer Straße in ziemlich schlechtem Zustand. Dort treffen wir Pater John Benjamin Moyo. Pater Dresselhaus von den Weißen Vätern hat den Kontakt hergestellt. Wir besichtigen dort eine vor drei Monaten neu eröffnete Mädchenschule und sind wirklich sehr beindruckt. Die Mädchen empfangen uns mit Tanz, Musik und Theatereinlagen und nicht mal der Priester ist auf dem Stuhl zu halten. Er beginnt zu tanzen und begeistert auch die Mädchen mit seiner Vitalität und mit einer ergreifenden Rede über die Liebe. Wir merken, wir sind in Afrika angekommen. Wir haben mitgetanzt und fühlten uns wirklich herzlich aufgenommen. Besonders positiv ist uns das Selbstbewusstsein der Mädchen aufgefallen und welchen Fokus man hier auf Bildung setzt. Ein weiteres Highlight war am nächsten Morgen die heilige Messe. In einer überfüllten Kirche wurde gemeinsam gebetet, getanzt, gesungen und gelacht, und wir waren mitten drin. Für die Kirchenbesucher war es selbstverständlich, dass wir uns öffentlich vorstellten, und so mussten wir vor den Altar treten und ein paar Worte sagen. Wie in Afrika üblich, erhielt jeder von uns noch ein Gastgeschenk. Es war eine unglaubliche Stimmung…

Wer Malawi's Besonderheiten erleben will, sollte sich in der Matukha-safari.com Lodge in Rumphi einquartieren. In diesem erfolgreichen holländischen Öko-Sozial-Projekt begegnet man internationalen Jugendlichen und Touristen. Sie alle wollen zum nahen Vwasa-Park oder Nyika-Park, eine grandiose schottische Hochebene mit zahlreichen Antilopenarten....
In Rumphi gibt es zahlreiche Projekte, so auch eine Station beim Häuptling Baola, wo die deutsche GTZ mit ihrem Probek-Projekt den Serienbau von Lehmholzsparkochern angesiedelt hat. In einer Musterküche einer Selbsthilfegruppe „We will find out“ wird dieser Kocher mit Warmhaltekörben kombiniert eingesetzt, und der Rauch durch einen Schornstein abgeleitet. 15 Kilometer entfernt im Dorf Usamala gibt es eine Forellenzucht, Gewürzfelder, Äpfelbäume und eine erfolgreiche Landwirtschaft, die nach mehr Absatzchancen sucht.